by (Gottlob Ferdinand) Max(imilian) Gottfried von Schenkendorf (1783 - 1817)
Die Tage sind so dunkel
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Language: German (Deutsch)
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Die Tage sind so dunkel, Die Nächte lang und kalt, Doch übet Sterngefunkel Noch über uns Gewalt. Und sehen wir es scheinen Aus weiter, weiter Fern', So denken wir, die Seinen, Der Zukunft unsres Herrn. Er war einmal erschienen In ferner sel'ger Zeit, Da waren, ihm zu dienen, Die Weisen gleich bereit. Der Lenz ist fortgezogen, Der Sommer ist entflohn: Doch fließen warme Wogen, Doch klingt ein Liebeston! Es rinnt aus Jesu Herzen, Es spricht aus Jesu Mund, Ein Quell der Lust und Schmerzen, Wie damals, noch zur Stund'. Wir wollen nach dir blicken, O Licht, das ewig brennt, Wir wollen uns beschicken Zum seligen Advent!
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Max von Schenkendorf, Fünfte Auflage, herausgegeben von August Hagen, Stuttgart: Verlag der J.G. Cotta'schn Buchhandlung, 1878, page 167.
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- by (Gottlob Ferdinand) Max(imilian) Gottfried von Schenkendorf (1783 - 1817), "Im Winter", subtitle: "1814" [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2007-09-22
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