by Felix Ludwig Julius Dahn (1834 - 1912)
Ach weh mir unglückhaftem Mann, daß ich...
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Language: German (Deutsch)
Ach weh mir unglückhaftem Mann, daß ich Geld und Gut nicht habe, Sonst spannt' ich gleich vier Schimmel an und führ' zu dir im Trabe. Ich putzte sie mit Schellen aus, daß du mich hörtest von weitem, Ich steckt' ein großen Rosenstrauß an meine linke Seiten. Und käm' ich an dein kleines Haus, thät' ich mit der Peitsche schlagen: Da gucktest du zum Fenster 'naus: "Was willst du?" thätst du fragen. "Was soll der großen Rosenstrauß, die Schimmel an dem Wagen?" "Dich will ich," rief' ich, "komm heraus!" Da thätst du nimmer fragen. "Nun, Vater, Mutter, seht sie an und küßt sie rasch zum Scheiden, Weil ich nicht lange warten kann, meine Schimmel wollen's nicht leiden."
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View text with all available footnotesConfirmed with Felix Dahn's Sämtliche Werke poetischen Inhalts, Band XVI, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1898, page 69.
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- by Felix Ludwig Julius Dahn (1834 - 1912), no title, appears in Schlichte Weisen, no. 16 [author's text checked 2 times against a primary source]
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