by (Heinrich) Ludwig Theodor Giesebrecht (1792 - 1873)
Schlägt hier ein Menschenherz, wie...
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Language: German (Deutsch)
Bischof Schlägt hier ein Menschenherz, wie meines, bange? Polus Geht noch ein andrer in dem Schattenhain? Bischof und Polus Hier hofft ich fern dem ungestümen Drange mit meiner Schwermut tief allein zu sein. Bischof Du in Schwermut? Jung, und reich gekleidet? Was dich drückt, ist wohl nicht Traurigkeit, ist Verdruß, von dem Zerstreuung scheidet, Kunst des Mimen heilet solches Leid. Im Theater Polus, hör ich sagen, spottet leicht dergleichen Schmerzen fort. Polus Polus bin ich selbst. -- Mir ist, als jagen mich die Furien von Ort zu Ort. Bischof Du bist Polus? Und dein Herz voll Bangen? Jüngling, du verfolgst den Christ des Herrn! Persis und Flavia Kyrie eleison!
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View text with all available footnotesConfirmed with Damaris. Eine Zeitschrift, ed. by Ludwig Giesebrecht, Stettin: Th. von der Nahmer, 1860, pages 314 - 315. Appears in Der heiliger Genesius in der Legende, im Drama und im Oratorium, in scene II.
Text Authorship:
- by (Heinrich) Ludwig Theodor Giesebrecht (1792 - 1873), no title, appears in Der heilige Genesius in der Legende, im Drama und im Oratorium [author's text checked 1 time against a primary source]
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