by Felix Ludwig Julius Dahn (1834 - 1912)
Allem, was da Lust auf Erden bringt, ist...
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Language: German (Deutsch)
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Allem, was da Lust auf Erden bringt, ist ein Leiden angehänget: Das kühle Wasser, das verschlingt, das warme Feuer senget, Gelehrsamkeit hat sauern Schweiß und Kriegsruhm blut'gen Kummer, Und Ehre hat mehr Neid als Preis und Reichthum keinen Schlummer. Die Schönheit, die hat Eitelkeit und Frömmigkeit hat Stumpfheit, Gesellschaft hat Zerfahrenheit und Einsamkeit hat Dumpfheit: Nur wer die rechte Minne kennt, der hat, weß er lobsinget, Der hat ein Feuer, das nicht brennt, ein Wasser, das nicht schlinget, Der hat ein' Rose dornenlos, ein Licht ohn' alles Dunkel, Der hat im düstern Erdenschooß den leuchtenden Carfunkel.
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- by Felix Ludwig Julius Dahn (1834 - 1912), no title, appears in Schlichte Weisen, no. 5 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website: 2011-07-10
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