by Friedrich Ruperti (1805 - 1867)
Ich steh' am Flussesrand allein
Language: German (Deutsch)
Ich steh' am Flussesrand allein, Die Wellen flüstern leise, Sie wallen sanft in Mondenschein Hinunter ihre Gleise. Es ist, als riefen sie mir zu: Sieh, wie so still wir fließen, Wie Mond und Stern in süßer Ruh' Auf uns ihr Licht ergießen! Was bist denn du so wildbewegt? Was treibt dich hin und wieder? Was wogt, von heißem Drang erregt, Dein Busen auf und nieder? O fließt nur, fließet still und mild, Ihr Wellen, glanzumwoben; Ihr kennt die Qualen nicht, die wild Die Menschenbrust durchtoben.
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesConfirmed with Dunkles Laub. Jugendgedichte von Friedrich Ruperti, Bremen, Verlag von A. D. Geisler, 1851, pages 19-20.
Text Authorship:
- by Friedrich Ruperti (1805 - 1867), no title, appears in Dunkles Laub. Jugendgedichte, in 1. Lieder und Verwandtes, no. 16 [author's text checked 2 times against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler
This text was added to the website: 2011-09-24
Line count: 16
Word count: 87