by Ludwig Heinrich Christoph Hölty (1748 - 1776)
Sicheln schallen
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Language: German (Deutsch)
Sicheln schallen; Ähren fallen Unter Sichelschall; Auf den Mädchenhüten Zittern blaue Blüten; Freud' ist überall! Sicheln klingen; Mädchen singen, Unter Sichelklang; Bis, vom Mond beschimmert, Rings die Stoppel flimmert, Tönt der Erntesang. Alles springet, Alles singet, Was nur lallen kann. Bei dem Erntemahle Ißt aus einer Schale Knecht und Bauersmann. Hans und Michel Schärft die Sichel, Pfeift ein Lied dazu, Mähet; dann beginnen Schnell die Binderinnen, Binden sonder Ruh. Jeder scherzet, Jeder herzet Dann sein Liebelein. Nach geleerten Kannen Gehen sie von dannen, Singen und juchein!
F. Mendelssohn sets stanzas 1-3, 5
F. Schubert sets stanzas 1-3, 5
C. Weyse sets stanzas 1-3, 5
F. Silcher sets stanza 1
H. Nägeli sets stanzas 1-2, 5
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Ludewig Heinrich Christoph Hölty. Besorgt durch seine Freunde Friederich Leopold Grafen zu Stolberg und Johann Heinrich Voß. Carlsruhe, bey Christian Gottlieb Schmieder, 1784, pages 28-29; and with Ludwig Christoph Heinrich Hölty's Sämtliche Werke kritisch und chronologisch herausgegeben von Wilhelm Michael, Erster Band, Weimar, Gesellschaft der Bibliophilen, 1914, pages 145-146.
Text Authorship:
- by Ludwig Heinrich Christoph Hölty (1748 - 1776), "Erntelied", written 1775, first published 1776 [author's text checked 2 times against a primary source]
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