by Karl von Lemcke (1831 - 1913)
Veilchen vom Berg, woran mahnest du...
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Language: German (Deutsch)
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Veilchen vom Berg, woran mahnest du mich? Hoch auf den Bergen, da pflückte ich dich. Wolken tief unten, Aare hoch oben, Vor uns am Abhang die Gemsen zerstoben -- Veilchen vom Berge, wohin ist die Zeit? -- Weit dahinten, ach ewig weit! Veilchen vom Berg, woran mahnest du mich? Jubelnde Liebe, die pflückte dich. Herzen voll Sehnen, Blicke voll Bangen, Suchen und Finden, glühende Wangen -- Veilchen vom Berge, wohin ist die Zeit? Weit dahinten, ach ewig weit! Veilchen vom Berg, woran mahnest du mich? Hab' ich von allem nun nichts, als dich. Mußte das Glück so schnell zerstieben, Fern sind die Berge, ferner das Lieben -- Veilchen vom Berge, wohin ist die Zeit? Weit dahinten, ach ewig weit!
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View text with all available footnotesConfirmed with Deutsches Museum. Zeitschrift für Literatur, Kunst und öffentliches Leben, Herausgegeben von Robert Prutz, 10. Band (23. Februar 1860), Nro. 8, page 289.
Text Authorship:
- by Karl von Lemcke (1831 - 1913), "Veilchen vom Berg" [author's text checked 1 time against a primary source]
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