by Friedrich Ruperti (1805 - 1867)
Ich steh' am Flussesrand allein See original
Language: German (Deutsch)
Ich steh' am Flussesrand allein, Die Wellen flüstern leise, Sie wallen sanft in Mondenschein Hinunter ihre Gleise. Es ist, als riefen sie mir zu: Sieh, wie so still wir fließen, Wie Mond und Stern in süßer Ruh' Auf uns ihr Licht ergießen! Was bist du denn so wildbewegt? Was treibt dich hin und wieder? Was wogt, von heißem Drang erregt, Dein Busen auf und nieder? O fließt nur, fließet still und mild, Ihr Wellen, glanzumwoben; Ihr kennt die Qualen nicht, die wild Die Menschenbrust durchtoben.
Composition:
- Set to music by Bertha von Brukenthal (1846 - 1908), "Ich steh' am Flussesrand allein", op. 8, published 1871 [ alto and piano ], Berlin, Bösendorfer
Text Authorship:
- by Friedrich Ruperti (1805 - 1867), no title, appears in Dunkles Laub. Jugendgedichte, in 1. Lieder und Verwandtes, no. 16
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