by Otto Inkermann (1823 - 1862), as C. O. Sternau
Felice notte See original
Language: German (Deutsch)
Wo sich das Meer in weite Fernen Zur unermess'nen Fläche dehnt, Steh' ich, umblitzt von tausend Sternen, Einsam an den Palast gelehnt; Und zu der Zither sanftem Klang Ertönt das Lied der Violetta, Vielleicht belauscht sie den Gesang! „Felice notte, Marietta!” Dort auf dem strahlenden Balcone Sitzt eine blühende Gestalt, Auf weichem, zarten Blumenthrone, Um den ein Meer von Düften wallt, O höre mich, mit deinem Lied, Du meines Lebens Violetta, Die schöner doch als Blumen blüht: „Felice notte, Marietta!" Mein holdes Veilchen ist verschwunden, Mit ihrem Dunkel kommt die Nacht, Und wieder brennen jene Wunden, Wie sie das Scheiden oft gebracht. So höre denn bei Sternenschein Zum letzten Mal mich, Violetta, Und wieg' im sanften Traum dich ein: „Felice notte, Marietta!"
Composition:
- Set to music by Friedrich Schaffner (d. 1903), "Felice notte", published 1895 [ voice and piano ], from Der Liebe Sang. Drei Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte, no. 2, München, Schmid Nachf.
Text Authorship:
- by Otto Inkermann (1823 - 1862), as C. O. Sternau, "Felice notte, Marietta!", appears in Deutsche Lieder
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