by Johann Gabriel Seidl (1804 - 1875)
Der Hirt am Berge See original
Language: German (Deutsch)
Ich steh' am Bergeshange, die Herde weidet und springt; der Hirte lehnt an dem Felsen und sieht hinunter und singt. Und was er singt in die Weite, es ist nicht Silbe, nicht Wort, es klingt nur so aus dem Innern in spielenden Tönen fort. Ich aber verstehe den Hirten und weiß auch das Wort dafür: Er lehnt in seinen Gedanken wohl nicht an dem Felsen hier. Er steht vor dem Hüttchen der Hirtin und sagt ihr innig bewusst: „Du bist mein einziger Kummer, du bist meine einzige Lust!“
Composition:
- Set to music by Karl Gottlieb Reissiger (1798 - 1859), "Der Hirt am Berge", op. 168 (Vier Lieder für Baß oder Alt mit Pianoforte) no. 4, published 1846 [ bass or alto and piano ], Stuttgart, Göpel
Text Authorship:
- by Johann Gabriel Seidl (1804 - 1875), "Der Hirt am Berge"
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Researcher for this page: Johann Winkler
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