by Simon Dach (1605 - 1659)
Lied der Freundschaft See original
Language: German (Deutsch)
Der Mensch hat nichts so eigen So wohl steht ihm nichts an, Als daß Er Treu' erzeigen, Und Freundschaft halten kann; Wann er mit seines gleichen Soll treten in ein Band, Verspricht sich nicht zu weichen, Mit Herzen, Mund und Hand. Die Red' ist uns gegeben, Damit wir nicht allein Für uns nur sollten leben Und fern von Menschen sein; Wir sollen uns befragen Und sehn auf guten Rat, Das Leid einander klagen, So uns betreten hat. Was kann die Freude machen, Die Einsamkeit verhehlt? Das gibt ein doppelt Lachen, Was Freunden wird erzählt; Der kann sein Leid vergessen, Der es von Herzen sagt; Der muß sich täglich fressen Der im Geheim sich nagt. Gott stehet mir vor Allen, Die meine Seele liebt; Dann soll mir auch gefallen, Der mir sich herzlich gibt; Mit diesen Bunds-Gesellen Verlach' ich Pein und Not, Geh' auf den Grund der Höllen Und breche durch den Tod. Der Mensch hat nichts so eigen So wohl steht ihm nichts an, Als daß Er Treu' erzeigen, Und Freundschaft halten kann; ... ...
Note: the text above is taken from stanzas 1-4, 1 (lines 1-4) of the original text.
Composition:
- Set to music by Richard Georg Strauss (1864 - 1949), "Lied der Freundschaft", op. 45 (Drei Männerchöre) no. 2, stanzas 1-4, 1 (lines 1-4) [ men's chorus ], from a manuscript in the BSB, also set in English
Text Authorship:
- by Simon Dach (1605 - 1659), "Perstet amicitiæ semper venerabile Fædus!"
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Research team for this page: Ferdinando Albeggiani , Johann Winkler
This text was added to the website: 2008-04-08
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