by Robert Weber (1824 - 1896)
Das Vaterland See original
Language: German (Deutsch)
Wo geht der Weg zum freien Land? Vorbei an steiler Felsenwand, Wo sich der Aar zum Himmel hebt Und über blauen Tiefen schwebt! Die Heerde graset still empor, Der Strom schäumt durch's granit’ne Thor: O sei gegrüßt, mein Vaterland, Vom Rhein bis an den Rhonestrand! Wohin, wohin, du Menschenkind, Im Sommerwehen süß und lind? Steig' auf zum grünen Alpenhang, Ist dir da unten schwer und bang! Dort breitet sich die Freiheit aus, Dort steht ihr erstes Mutterhaus; Die Firnen glühen, Brand an Brand, -- Wie bist du schön, mein Vaterland! Der ew'gen Jugend Rosenschein, Wie leuchtest du so frisch herein Und hebst die Seele aus dem Thal Und küssest sie im Abendstrahl! O lod're, freier Mannesmuth, Glüh' auf, wie unsre Alpenglut, Und sei geschirmt, o Vaterland, Durch deiner Söhne starke Hand!
Composition:
- Set to music by Ferdinand Kamm (1845 - 1897), "Das Vaterland", op. 45 (Liedersaal für Frauenchor. 90 drei- und vierstimmige Lieder für Schule, Haus und Verein) no. 21, published 1896 [ ssa chorus ], Zürich & Leipzig: Hug
Text Authorship:
- by Robert Weber (1824 - 1896), "Das Vaterland"
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
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