by Samuel Haberstich (1821 - 1872), as Arthur Ritter
Des Simmentalers Buben Heimweh See original
Language: German (Deutsch)
Als ich ein Hirtenbube noch war, Auf Simmenthals Alpen, so grün, juchhei, tralali, holihu! Mit krausen Haaren und Augen klar, Mocht' gern ich die Halden durchzieh'n, juchhei, tralali, holihu! Wie sangen im nahen, im duftigen Wald, Die Vöglein so lieblich,so schön! Bald Kukuksrufen und Amselschlag bald, Durchwoben mit Glockengetön. Dazu mein Jodeln: Juchhei, Juchhei, Juchhei, tralali holihu! Das war ein Singen, so frisch und so frei; Die Kühe, sie horchten mir zu, juchhei, tralali, holihu! Sie kannten die Stimme, sie kannten mein Lied, Es kannten's die Vöglein im Tann. -- O weh, daß ich fort aus dem Simmenthal schied, Aus der Alpen heimischem Bann! Schon längst ist die Zeit nun, die schöne vorbei, Verklungen der Vögelein Sang, juchhei, tralali, holihu! Verklungen mein Lied -- nur im lustigen Mai Des Lebens mein Jodeln erklang, juchhei, tralali, holihu! Und doch, noch hör' ich im Stillen -- zumal, Sehn' ich den Bergen mich zu -- Erklingen im Herzen, erklingen im Thal Mein alt Tralali holihu!
Composition:
- Set to music by Ferdinand Kamm (1845 - 1897), "Des Simmentalers Buben Heimweh", op. 45 (Liedersaal für Frauenchor. 90 drei- und vierstimmige Lieder für Schule, Haus und Verein) no. 38, published 1896 [ sa chorus with optional piano ], Zürich & Leipzig: Hug
Text Authorship:
- by Samuel Haberstich (1821 - 1872), as Arthur Ritter, "Des Simmenthalers Buben Heimweh"
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2026-09-22
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