by Ludwig Bechstein (1801 - 1860)
Language: German (Deutsch)
Die Abendwölkchen prangen,
Laß Liebchen dir nicht bangen!
Komm zu mir in den Kahn!
Ueber hellen
Silberwellen
Schweben wir auf feuchter Bahn!
Wie prangt die Fluth im Golde!
Komm zu mir meine Holde,
Wie sehn' ich mich nach dir!
Lichtumflossen,
Glanzumgossen,
Auf den Wellen schaukeln wir.
Da kommen Abendwinde,
Und spielen leis und linde
In meines Liebchens Haar;
Nachtigallen-
Lieder schallen
Von den Ufern wunderbar.
...
Verlangst schon nach dem Lande?
O wär' an diesem Strande
Ein kleines Hüttchen mein,
Das du theiltest,
Wo du weiltest,
O wie selig wollt' ich sein!
Nun gute Nacht, du Süße!
Die ich mit Liebe grüße,
Mein holder Genius!
Ohne Säumen
Will ich träumen
Froh von dir und deinem Kuß!
Note: the text above is taken from stanzas 1-3,5-6 of the original text.
Note for stanza 2, line 1: in Methfessel's score, there is a typo: word 4 is "Flur" instead of "Fluth".
Composition:
- Set to music by (Johann) Albert Gottlieb Methfessel (1785 - 1869), "Barcarole", op. 107 no. 2, stanzas 1-3,5-6
Text Authorship:
- by Ludwig Bechstein (1801 - 1860), "Der Schiffer"
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