by Robert Reinick (1805 - 1852)
Frühlingsaugen See original
Language: German (Deutsch)
Wann im Lenz der blaue Himmel Nachts sich schmückt mit seinen Sternen, Daß sie, wie mit Liebesaugen Sich in deine Seele saugen Und dich winken zu den Fernen: Hüte dich fein In dem Lenzen Vor dem Glänzen der Äugelein! Kommt der Morgen, läßt der Blüthen Lichte Perlen niederthauen, Daß ihr Auge voller Thränen Dir erweckt ein heimlich Sehnen, Wann sie dir entgegen schauen: Hüte dich fein In dem Lenzen Vor dem Glänzen der Äugelein! Drauf, wann sich der Mittag breitet, Und es schweiget in der Runde, Und es flimmert auf der Welle, Und es blicken wunderhelle Augen aus des Wassers Grunde: Hüte dich fein In dem Lenzen Vor dem Glänzen der Äugelein! Und am Abend, und am Abend, Wann in Gärten allerwegen Holde Kinder sich ergehen Und verstohlen nach dir sehen Aus den grünen Laubgehegen: Hüte dich fein In dem Lenzen Vor dem Glänzen der Äugelein!
Composition:
- Set to music by Hubert Ferdinand Kufferath (1818 - 1896), "Frühlingsaugen", op. 26 no. 2, from Drei Frühlingslieder, no. 2
Text Authorship:
- by Robert Reinick (1805 - 1852), "Frühlingsaugen", appears in Lieder, in Frühling und Liebe, first published 1838
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