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Drei Frühlingslieder, op. 26

by Hubert Ferdinand Kufferath (1818 - 1896)

1. Frühlingsfeier
 (Sung text)

Language: German (Deutsch) 
Süßer, goldner Frühlingstag!
Inniges Entzücken!
Wenn mir je ein Lied gelang,
Sollt' es heut' nicht glücken?

Doch warum in dieser Zeit
An die Arbeit treten?
Frühling ist ein hohes Fest:
Laßt mich ruhn und beten!

Text Authorship:

  • by Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862), "Frühlingsfeier", written 1815, appears in Lieder, in Frühlingslieder, no. 4

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "Festa de primavera", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Spring Festival", copyright ©
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Fête du printemps", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

Research team for this page: Jakob Kellner , Sharon Krebs [Senior Associate Editor]

2. Frühlingsaugen
 (Sung text)

Language: German (Deutsch) 
Wann im Lenz der blaue Himmel 
Nachts sich schmückt mit seinen Sternen,
Daß sie, wie mit Liebesaugen 
Sich in deine Seele saugen
Und dich winken zu den Fernen: 
  Hüte dich fein 
  In dem Lenzen 
Vor dem Glänzen der Äugelein!

Kommt der Morgen, läßt der Blüthen 
Lichte Perlen niederthauen, 
Daß ihr Auge voller Thränen
Dir erweckt ein heimlich Sehnen,
Wann sie dir entgegen schauen: 
  Hüte dich fein 
  In dem Lenzen 
Vor dem Glänzen der Äugelein!

Drauf, wann sich der Mittag breitet, 
Und es schweiget in der Runde, 
Und es flimmert auf der Welle, 
Und es blicken wunderhelle 
Augen aus des Wassers Grunde:
  Hüte dich fein
  In dem Lenzen
Vor dem Glänzen der Äugelein!

Und am Abend, und am Abend,
Wann in Gärten allerwegen
Holde Kinder sich ergehen
Und verstohlen nach dir sehen
Aus den grünen Laubgehegen:
  Hüte dich fein
  In dem Lenzen
Vor dem Glänzen der Äugelein!

Text Authorship:

  • by Robert Reinick (1805 - 1852), "Frühlingsaugen", appears in Lieder, in Frühling und Liebe, first published 1838

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Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler

3. Frühlingsnachhall
 (Sung text)

Language: German (Deutsch) 
Und als ich aufstand früh am Tag
Und meinte, daß es noch Winter sei,
Da jauchzte schon mit lustigem Schlag
Die Lerche an meinem Fenster frei:
Tirili, tirili! Vom blöden Traum,
Langschläfer, bist du endlich erwacht?
Du schliefst und merktest das Süße kaum,
Denn sacht, denn sacht
Ist kommen der Frühling über Nacht.

Und als ich schaute zum Himmelsraum,
Da war er so blau, da war er so weit;
Und als ich blickte auf Strauch und Baum,
Da trugen sie alle ein grünes Kleid.
Und als ich sah in die eigene Brust,
Da saß die Liebe darin und sang,
So süß, was selber ich nimmer gewußt;
Das klang, das klang
Und soll nun klingen mein Leben lang.

Text Authorship:

  • by Emanuel von Geibel (1815 - 1884), no title, appears in Jugendgedichte, in 1. Erstes Buch, in Lieder als Intermezzo, no. 2

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Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler
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