by Ludwig Amandus Bauer (1803 - 1846)

Der Frühling ist ein Postillon
Language: German (Deutsch) 
Der Frühling ist ein Postillon,
Es tönt sein Horn mit hellem Ton, 
Und wie es tönt, da schauen
Die Blüten auf Feld und Auen 
Mit frischen Äugelein 
Ins neue Leben hinein. 

Der Frühling ist ein Postillon,
Es tönt sein Horn mit hellem Ton, 
Seine Rosse sind Lust und Wonne, 
Die ziehen im Strahl der Sonne 
Bei hellem Vogelsang 
Das blühende Thal entlang. 

Der Frühling ist ein Postillon, 
Es tönt sein Horn mit hellem Ton, 
Und wo ein holdes Mädchen 
Lauscht hinterm Fensterlädchen, 
Da wird ihr das Herz so weit 
Von der Liebe seligem Leid. 

Der Frühling ist ein Postillon, 
Es tönt sein Horn mit hellem Ton, 
Ich hör' es ferne verklingen, 
Nun kann ich mich nimmer bezwingen, 
Es leuchtet so blau der Tag, 
Und jubelnd zieh' ich ihm nach.

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Confirmed with Ludwig Bauer, Gedichte, zweite veränderte Auflage, Würzburg: A. Stuber's Buchhandlung, 1864, page 220. Appears in 4. Frisch gesungen.


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Melanie Trumbull

This text was added to the website: 2020-03-12
Line count: 24
Word count: 129