by Wilhelm Müller (1794 - 1827)
Die schönsten Töne
Language: German (Deutsch)
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Von allen Tönen in der Welt Ist keiner, der mir baß gefällt, Als [voller]1 Gläser Klingen, Wenn einen Spruch, wie 's Herz ihn meint, Entgegenbringt der Freund dem Freund, Daß hoch die Tropfen springen. Auch hör' ich gern des Hammers Schlag, Der aus den Tonnen allgemach Den Spund weiß aufzutreiben. Und wenn der liebe klare Wein Rinnt plätschernd in die Flaschen ein, Der Klang ist zum Betäuben. Hoch springt mir gleich mein Herz empor, Hör' ich der Winzer Jubelchor Von einem Berge schallen, Verkündend gute Erntezeit, Verheißend Heil und Seligkeit Uns treuen Zechern allen. Wer's also meint, der stoße an, Und wer nicht mit mir singen kann, Sein Glas das wird doch klingen. Und wer den Becherklang nicht liebt, Und wer sich ohne Schmerz betrübt, Dem soll'n die Kauze singen!
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Confirmed with Wilhelm Müller, Gedichte, Berlin, 1906, pages 82-83.
1 Panny: "froher"Text Authorship:
- by Wilhelm Müller (1794 - 1827), "Die schönsten Töne", appears in Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten 2, in Tafellieder für Liedertafeln [author's text checked 1 time against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Josef Panny (1794 - 1838), "Die schönsten Töne", op. 39 (Sechs Lieder von Wilhelm Müller, vierstimmig gesetzt) no. 3 [ four-part mixed chorus ] [sung text checked 1 time]
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