by Felix Ludwig Julius Dahn (1834 - 1912)

Ich habe die wilden Nächte so gern
Language: German (Deutsch) 
Ich habe die wilden Nächte so gern
Im stürmischen frühen Märzen: --
Hie und da im Gewölk ein einzler Stern,
Wie ein Hoffen in dunklem Herzen.

Ein Wallen und Wehen in Flur und Wald, --
Die braunen Zweige beben
In freudiger Ahnung, daß sie bald 
Sich mit sprossendem Grün beleben.

Ein zitterndes Licht auf den Wassern schwebt, --
In der Luft ein geschäftiges Rauschen,
Als sei sie von tausend Geisten belebt: --
Dann wieder ein harrendes Lauschen.

Das sind die Nächte, da ferne her
Die Grüße des Frühlings wogen:
"Geduld! ich säume nicht lange mehr,
Dann komm' ich ins Land gezogen." 

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Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

Text added to the website: 2012-07-26 00:00:00
Last modified: 2014-06-16 10:02:30
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