by (Karl) Ludwig Pfau (1821 - 1894)

So bist du's wirklich, lichtes Leben?
Language: German (Deutsch) 
So bist du's wirklich, [lichtes]1 Leben?
Ich fühle deines Herzens Schlag?  --  
Noch dröhnt mein Herz von tiefem Beben, 
Weil es sein Glück nicht glauben mag. 

Es stehen deine treuen Sterne 
Wohl über mir, doch wie im Traum; 
Ich hab' dich wieder, süße Ferne, 
Ich hab' dich und begreif' es kaum. 

O halte mich so fest umschlossen 
An deiner Brust und sprich kein Wort! 
O bleib', in heil'gem Kuß ergossen, 
An meinem Munde fort und fort!  

Kein Sehnen ist mehr und kein Streben, 
Versunken ist die wirre Welt; 
Ich bin ein Gott, der über'm Leben 
In Armen still den Himmel hält. 

About the headline (FAQ)

View original text (without footnotes)

Confirmed with Ludwig Pfau, Gedichte, Frankfurt am Main: J. D. Sauerländer's Verlag, 1847, page 23. Appears in Lieder und Liebe.

1 Pfitzner: "holdes"; further changes may exist not shown above.

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Melanie Trumbull

This text was added to the website: 2020-06-06
Line count: 16
Word count: 100