by Franz Alfred Muth (1839 - 1890)
Durch Wald und Feld im Abendstrahl
Language: German (Deutsch)
Durch Wald und Feld im Abendstrahl Wie ist es nun so süß zu gehen: Ein letzter Glockenruf im Thal, Ein lezter Schimmer, weit zu sehen! Ein Dörflein, grün von Laub umdacht,-- Ein tiefer Friede ruht auf Erden, Die Blume nicket leis': gut' Nacht! Als dürf' es nimmer Winter werden. O stiller Herbst, so mild und weich, O frommer Herbst, was willst du sagen? Du lächelst einem Engel gleich, Daß man sich schämen muß zu klagen.
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Confirmed with Haideröslein. Ein Liederstrauß, Würzburg: Leo Wörl'sche Buch-, Kunst- und Verlagshandlung, 1870, page 30.
Text Authorship:
- by Franz Alfred Muth (1839 - 1890), no title, appears in Haideröslein ; Ein Liederstrauß, in 1. Naturklänge, in Aus blauen Herbsttagen, no. 1 [author's text checked 1 time against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Hans Michael Schletterer (1824 - 1893), "Im Herbst", op. 62 (Die Jahreszeiten. Zwölf dreistimmige Chorgesänge für zwei Sopran und Alt ohne Begleitung. (Zweite Folge.) Zum Gebrauche in höheren Schulen u. Gesangvereinen.) no. 8, published 1886 [ ssa chorus ], Leipzig: Kistner [sung text not yet checked]
Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
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