by Rudolph von Beyer (1810 - 1850), as Rupertus

Sachte, sachte, daß Euch Niemand sieht
Language: German (Deutsch) 
Sachte, sachte, daß Euch Niemand sieht,
Wenn Ihr schweigend durch die Wälder zieht;
Schleichet hin durch das Gestrippe
Still vorbei an moos'ger Krippe,
Sachte, sachte, daß Euch Niemand sieht. 

Sachte, sachte, daß Euch Niemand hört,
Sachte, sachte, wie's der Fuchs Euch lehrt; 
Leis verhallen Eure Tritte
Durch des Waldes finst're Mitte,
Sachte, sachte, daß Euch Niemand hört. 

Sachte, sachte, horch des Hahnes Kräh'n,
Sachte, sachte, laßt uns Alle gehn,
Lasset Mann für Mann uns schleichen
Um die Gränze zu erreichen, 
Sachte, sachte, laßt uns Alle gehn.

Munter, munter, töne Lied und Sang,
Hurrah, die Gränze, die Gränze frei und frank;  
Fröhlich tön' die Jubel-Weise  
Nach der mühevollen Reise,
Munter, munter, töne Lied und Sang.

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Confirmed with Wiener Allgemeine Musik-Zeitung, fünfter Jahrgang, Wien: no publisher, 1845. Issue no. 13, Donnerstag den 30 Jänner 1845. Page 49.


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Melanie Trumbull

Text added to the website: 2017-12-30 00:00:00
Last modified: 2017-12-30 01:29:26
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