by Georg Christian Dieffenbach (1822 - 1901)

Der Frosch
Language: German (Deutsch) 
Available translation(s): ENG
Der Frosch sitzt in dem Rohre,
Der [kleine, breite]1 Mann,
Und singt sein Abendliedchen,
So gut er singen kann - Quak! Quack!

Er meint, es klingt gar herrlich,
[Könnts Niemand so]2 wie er,
Er bläst sich auf gewaltig,
Meint Wunder, was er wär! - Quak! Quack!

Mit seinem breiten Maule
Fängt er sich Mücken ein,
Guckt mit den dicken Augen
Froh nach [der Sonne Schein]3! - Quak! Quack!

Das ist ein ewig Quaken,
Er wird es nimmer müd,
So lange noch ein Blümchen
Im Wiesengrund nur blüht! - Quak! Quack!

Herr Frosch! nur zu gesungen,
[Du bist ein lustger]4 Mann;
Im Lenz muß Alles singen,
So gut es singen kann! - Quak! Quack!

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Confirmed with Die Tierwelt nach ihrer Stellung in Mythologie und Volksglauben, in Sitte und Sage, im Geschichte und Litteratur, im Sprichwort und Volksfest. Kulturgeschichtliche Streifzüge von Carl Joseph Steiner, Gotha, Verlag von E. F. Thienemanns Hofbuchhandlung, 1891, pages 283-284. Note that the spelling of "Quak" changes to "Quack" in the repetition at the end of each stanza.

1 Músiol: "breite, dicke"
2 Músiol: "Und niemand kann's"
3 Músiol: "dem Sonnenschein"
4 Músiol: "Er ist ein braver"

Authorship:

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "The frog", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2011-05-04
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