by Gustav Pfarrius (1800 - 1884)

Den Forst durchschauert die Winternacht
Language: German (Deutsch) 
Available translation(s): ENG
Den Forst durchschauert die Winternacht,
Im Dörfchen waltet Ruh,
Der Friedhof glänzt in Mondscheinpracht,
Die Rosse traben zu.

Sein Horn ergreift der Postillion
Und setzt es an den Mund,
Was gibt der wehmuthsvolle Ton
Dem stillen Thale kund?

Sein Kamerad -- noch ist's nicht lang --
Er schlummert dort im Grab;
Gewiß er hört des Hornes Klang,
Er kennt der Rosse Trab.

Und haben sie dich auch versenkt
Dort an des Kreuzes Fuß,
Mein Herz im Leibe dein gedenkt
Und sendet dir den Gruß!

Die Töne rufen durch die Nacht;
Schlafwohl, Herzbruder, du! --
Der Friedhof glänzt in Mondscheinpracht,
Die Rosse traben zu.

About the headline (FAQ)

Incipit for Vagedes: "Den Forst durchschauert die Winternacht"
Incipit for Weidt: "Den Forst durchschauert Mitternacht"

Confirmed with Gustav Pfarrius, Die Waldlieder, Köln: Verlag der M. DuMont-Schonberg'schen Buchhandlung, 1850, page 52


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission


Researcher for this text: Sharon Krebs [Guest Editor]

This text was added to the website: 2011-07-17
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