by John Henry Mackay (1864 - 1933)

Lebte ruhig auf meiner Haid'
Language: German (Deutsch) 
Lebte ruhig auf meiner Haid'
Ohne Wunsch und Verlangen . . .
Alles, alles ward anders, als er
Kam, und sein Arm um mich umfangen!

Habe nur immer und immerfort
Ihm in das Auge geschauet,
Und seinen Worten, schmeichelnd und süß,
Ohne zu fragen, vertrauet. 

Habe nur immer an ihn noch gedacht  -- 
Eilig entschwanden die Tage.
Weshalb kommt er so plötzlich nicht mehr?
Einsam steh' ich und klage . . .

Aus meinem trauernden Auge fällt
Eine Thräne hernieder  --  
Thräne, du sagst mir:  ich ward getäuscht! 
Sagst mir:  nie kehrt er wieder!  

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Confirmed with John Henry Mackay , Dichtungen, neue Ausgabe, Berlin: S. Fischer, 1893.


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Melanie Trumbull

This text was added to the website: 2018-05-29
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