by Eduard Mörike (1804 - 1875)
Warum, Geliebte, denk' ich dein
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Language: German (Deutsch)
Warum, Geliebte, denk' ich dein Auf Einmal nun mit tausend Thränen, Und kann gar nicht zufrieden sein, Und will die Brust in alle Weite dehnen? Ach, gestern in den hellen Kindersaal, Bei'm Flimmer zierlich aufgesteckter Kerzen, Wo ich mein selbst vergaß in Lärm und Scherzen, Tratst du, o Bildniß mitleid-schöner Qual; Es war dein Geist, er setzte sich an's Mahl, Fremd saßen wir mit stumm verhalt'nen Schmerzen; Zuletzt brach ich in lautes Schluchzen aus, Und Hand in Hand verließen wir das Haus.
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View text with all available footnotesConfirmed with Mörike, Eduard Friedrich. Gesammelte Schriften, Erster Band, G. J. Göschen'sche Verlagshandlung, 1878, pages 136-137.
Text Authorship:
- by Eduard Mörike (1804 - 1875), no title, appears in Peregrina (originally from the novel Maler Nolten), no. 4 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
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