by Johann Hoheisel (1767 - 1841)
Die Sonne sticht. Ein Garten lacht uns...
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Language: German (Deutsch)
Die Sonne sticht. Ein Garten lacht uns an, Der vor der Glut uns schützen kann; Ihn schuf ein edler Mann Nach seinem eignen Plan, Und läßt, wer will, sich drin erquicken. Darf man darin gleich keine Früchte pflücken, Verdienet er nicht unsern Dank? Allein der Sommer währt nicht lang, Und höher ist der noch zu schätzen, An dessen Frucht, auch auf der Winterbank, Sich die Armen noch letzen. Vater unter Seraphsreih'n Blick' mit Huld auf den herab, Der Entstehung und Gedeihen Unsrem Institute gab! Laß sein Bild den Folgezeiten Schöner Taten Zunder sein, Und ein Horn von Seligkeiten Auf betrübte Witwen streun. Sprich, Allmächtiger, dein Amen, Laß des Stifters Vaternamen Jeder Witwe heilig sein, Und ihr Beten am Altare Lang auf seine Silberhaare Jugendkraft und Frohsinn streun!
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- by Johann Hoheisel (1767 - 1841), no title, written 1816 [author's text not yet checked against a primary source]
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