by Robert Reinick (1805 - 1852)
Als ich zuerst dich hab' gesehn
Language: German (Deutsch)
Als ich zuerst dich hab' gesehn, Wie du so lieblich warst, so schön, Da fiel's mein Lebtag mir nicht ein, Daß noch was Schönres sollte sein, Als in dein liebes Augenpaar Hinein zu schauen immerdar. Da hab' ich denn so lang' geschaut, Bis du geworden meine Braut; Und wieder fiel es mir nicht ein, Daß noch was Schön'res könnte sein, Als so an deinem rothen Mund Sich satt zu küssen alle Stund. Da hab' ich denn so lang' geküßt, Bis du mein Weibchen worden bist; Und kann nun wohl versichert sein, Daß gar nichts Schöneres kann sein, Als wie mit seinem lieben Weib Zu sein so ganz ein' Seel, und Leib!
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesNote: the poem was first published in Deutscher Musenalmanach auf das Jahr 1836, page 155; it later appeared in Lieder, 1844. Some later editions have changed the first three words in stanza 1, line 6 ("Hinein zu schauen") to "Hineinzuschauen"
Text Authorship:
- by Robert Reinick (1805 - 1852), "Nichts Schöneres", appears in Lieder, in Frühling und Liebe, first published 1836 [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 18
Word count: 113
