by August von Platen-Hallermünde (1796 - 1835)
O süßer Tod, der alle Menschen schrecket
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Our translations: FRE
O süßer Tod, der alle Menschen schrecket, Von mir empfingst du lauter Huldigungen: Wie hab ich brünstig oft nach dir gerungen, Nach deinem Schlummer, welchen nichts erwecket! Ihr Schläfer ihr, von Erde zugedecket, Von ew'gen Wiegenliedern eingesungen, Habt ihr den Kelch des Lebens froh geschwungen, Der mir allein vielleicht wie Galle schmecket? Auch euch, befürcht ich, hat die Welt betöret, Vereitelt wurden eure besten Taten, Und eure liebsten Hoffnungen zerstöret. Drum selig Alle, die den Tod erbaten, Ihr Sehnen ward gestillt, ihr Flehn erhöret, Denn jedes Herz zerhackt zuletzt ein Spaten.
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von August Grafen von Platen, Verlag der J.G.Cotta’schen Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1828, page 229.
Text Authorship:
- by August von Platen-Hallermünde (1796 - 1835), no title, appears in Gedichte, in Sonette, no. 61 [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website: 2007-05-12
Line count: 14
Word count: 95