O süßer Tod, der alle Menschen schrecket
Language: German (Deutsch) 
Available translation(s): FRE
O süßer Tod, der alle Menschen schrecket,
Von mir empfingst du lauter Huldigungen:
Wie hab ich brünstig oft nach dir gerungen,
Nach deinem Schlummer, welchen nichts erwecket!

Ihr Schläfer ihr, von Erde zugedecket,
Von ew'gen Wiegenliedern eingesungen,
Habt ihr den Kelch des Lebens froh geschwungen,
Der mir allein vielleicht [wie]1 Galle schmecket?

Auch euch, befürcht ich, hat die Welt betöret,
Vereitelt wurden eure besten Taten,
Und eure liebsten Hoffnungen zerstöret.

Drum selig Alle, die den Tod erbaten,
Ihr Sehnen ward gestillt, ihr Flehn [erhöret]2,
Denn jedes Herz zerhackt [zuletzt]3 ein Spaten.

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Confirmed with Gedichte von August Grafen von Platen, Verlag der J.G.Cotta’schen Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1828, page 229.

1 Marx: "nach"
2 Marx: "ward erhört"
3 Marx: "zum Schluß"

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

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  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2007-05-12
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