by Paul Heyse (1830 - 1914)
Es rauben Gedanken
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Language: German (Deutsch)
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Es rauben Gedanken Den Schlaf mir, o Mutter, Kommen und wecken mich, Kommen und gehn! Trauergedanken Von Freudentagen; Aufdämmern die Plagen, Die Freuden versanken. Die Träume jagen Vorüber, o Mutter, Kommen und wecken mich, Kommen und gehn. Es wird mein Bette Dem Kampf zur Wiege, Dem bösen Kriege Zur friedlosen Stätte, Von Schatten ich liege Geängstet, o Mutter, Kommen und wecken mich, Kommen und gehn! Stets mir im Blicke Die Thränen beben, Beweinen mein Streben Nach falschem Glücke. Bald sterben, bald leben Meine Qualen, o Mutter, Kommen und wecken mich, Kommen und gehn! O Traum der Lust, Bei dessen Scheiden Erwacht das Leiden Der wunden Brust! Ins Leben schneiden Die Qualen, o Mutter, Kommen und wecken mich, Kommen und gehn!
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View text with all available footnotesConfirmed with Emanuel Geibel and Paul Heyse, Spanisches Liederbuch, Berlin: Verlag von Wilhelm Hertz (Bessersche Buchhandlung), 1852, pages 40-41.
Text Authorship:
- by Paul Heyse (1830 - 1914), no title, appears in Spanisches Liederbuch, in 2. Weltliche Lieder, no. 12 [author's text checked 2 times against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2009-02-27
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