by Georg Scherer (1824 - 1909)
Nun schwirren die Schwalben in Lüften
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Language: German (Deutsch)
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Nun schwirren die Schwalben in Lüften, Die Drossel schlägt wieder im Hag; Es drängen aus Schluchten und Klüften Sich knospende Blüten zu Tag. Den luftigen Reigen führet Der Frühling schon um mich her; Drum auf, und das Ränzchen geschnüret! Nun hält mich auch länger nichts mehr. Lebt wohl, ihr drückenden Wände, Ihr staubigen Bücher all! Der Lenz reicht mir lächelnd die Hände, Es lockt mich die Nachtigall. Nun schließt mit dem Gürtel von Leder Das grüne Gewand mir gut, Und steckt mir zur schwanken Feder Ein blühendes Reis auf den Hut! Die volle Flasche zur Seite, Den Wanderstab in die Hand, Und fort in die blauende Weite, Hinein in das blühende Land!
K. Reinecke sets stanzas 1, 2, 4, 3, 1, 5
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Georg Scherer, Vierte, vermehrte Auflage, Stuttgart, Leipzig, Berlin, Wien: Deutscher Verlags-Anstalt, 1894, page 12
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- by Georg Scherer (1824 - 1909), no title, appears in Gedichte von Georg Scherer, in 1. Erstes Buch, in Frühling [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2007-09-02
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