by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857)
Es wandelt, was wir schauen
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Language: German (Deutsch)
Es wandelt, was wir schauen, Tag sinkt in's Abendrot, Die Lust hat eig'nes Grauen, Und alles hat den Tod. In's Leben schleicht das Leiden Sich heimlich wie ein Dieb, Wir alle müssen scheiden Von allem, was uns lieb. Was gäb' es doch auf Erden, Wer hielt' den Jammer aus, Wer möcht' geboren werden, Hielt'st Du nicht droben Haus! Du bist's, der, was wir bauen, Mild über uns zerbricht, Daß wir den Himmel schauen -- Darum so klag' ich nicht.
A. Berg sets stanzas 1-2
E. Smyth sets stanzas 1-2
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View text with all available footnotesConfirmed with Joseph von Eichendorff, Sämtliche Gedichte und Versepen, Frankfurt am Main und Leipzig: Insel Verlag, 2001, page 291.
Text Authorship:
- by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857), no title, appears in Gedichte, in 6. Geistliche Gedichte, in Der Umkehrende, no. 4 [author's text checked 1 time against a primary source]
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