by Anonymous / Unidentified Author
Translation by Johann Nepomuk Vogl (1802 - 1866)
Auf der nächtig öden Heide
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Language: German (Deutsch)  after the Hungarian (Magyar)
Auf der nächtig öden Heide Lieg' ich armer Csikos hier, Und die Rößlein, meine Freude, Liegen nicht zu fern von mir. Murrend rauscht, von Nacht umhüllet, Nur der See noch an mein Ohr, Und allein von Lust erfüllet Schreit der Moosbühl dort im Rohr. Doch wie sonst mein Roß, das blanke, Hin mich tragt in Lüften schier, Just so trägt mich der Gedanke Muntre Drési jetzt zu dir. Und schon bin ich in der Schenke, Ha, da ist's jetzt leer und stumm, Schwarze Wände, rohe Bänke, Nacht und Schweigen rings herum. Jetzt erhebt noch sein Gebelle Hussar, der das Haus durchirrt, Und ein Fenster ist noch helle, Das, umbraust von Nachtwind, klirrt. Fensterchen, du bist zertrümmert, Und verklebt zwar mit Papier, Doch des Grundherrn Fenster schimmert Nicht wie du so lieblich mir. Hinter dir, im engen Raume, Wohnt ja, die mein Herz erkohr, D'rum wohl schwebt auch selbst im Traume Mir so oft dieß Fenster vor.
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- by Johann Nepomuk Vogl (1802 - 1866), no title, appears in Klänge und Bilder aus Ungarn: Dichtungen, in Der Csikos (In fünf Liedern), no. 3 [author's text checked 1 time against a primary source]
Based on:
- a text in Hungarian (Magyar) by Anonymous/Unidentified Artist [text unavailable]
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website: 2011-07-13
Line count: 28
Word count: 157