Der Sandmann
Language: German (Deutsch)
Our translations: CAT DUT ENG FRE
Zwei feine Stieflein hab ich an
Mit wunderweichen Söhlchen dran,
Ein Säcklein hab ich hinten auf,
Husch! trippl' ich rasch die Trepp' hinauf;
Und wenn ich in die Stube tret,
Die Kinder beten das Abendgebet,
Von meinem Sand zwei Körnelein
Streu ich auf ihre Äugelein,
Da schlafen sie die ganze Nacht
In Gottes und der Englein Wacht.
Von meinem Sand zwei Körnelein
Streut' ich auf ihre Äugelein:
Den frommen Kindern soll gar schön
Ein froher Traum vorübergehn.
Nun risch und rasch mit Sack und Stab
Nur wieder jetzt die Trepp' hinab,
Ich kann nicht länger müßig stehn,
Ich muß noch heut zu Vielen gehn, --
Da nicken sie schon und lachen im Traum,
Und öffnete doch mein Säcklein kaum!
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Confirmed with Gedichte von Hermann Kletke, Vermehrte Gesammt-Ausgabe, Berlin: Verlag von E.H. Schroeder (Hermann Kaiser), 1873, page 55.
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Research team for this page: John Versmoren , Sharon Krebs
[Senior Associate Editor]This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 20
Word count: 127
Language: Dutch (Nederlands)  after the German (Deutsch)
Twee fijne laarsjes heb ik aan,
Met wonderzachte zooltjes d'raan,
Een zakje draag ik achterop,
Roetsj, trip ik vlug de trap al op.
En kom ik in de kamer net,
De kind'ren bidden hun avondgebed,
Een beetje zand, twee korrels klein,
Strooi ik zacht op hun oogjes fijn,
Dan slapen zij de hele nacht,
En God en eng'len houden wacht.
Een beetje zand, twee korrels klein,
Strooid' ik zacht op hun oogjes fijn.
De brave kind'ren geef ik vast
Een blije droom die hen verrast.
Nu vliegensvlug met zak en staf
Meteen ook - roetsj - de trap weer af.
Ik moet nu snel hier weer vandaan,
Vandaag nog naar veel and'ren gaan.
En zie, door slechts wat korrels zand
Daar lach je al in kinderdroomland.