possibly by August Ferdinand Meyer (1811 - 1894) and possibly by Josef Seiler (1823 - 1877)
Wie herrlich klingt ein frisches Lied
Language: German (Deutsch)
Wie herrlich klingt ein frisches Lied In stillen Waldesräumen, Wenn ringsumher es grünt und blüht In Sträuchern und in Bäumen. Wie blau der Himmel, lau die Luft, Wie heiter lacht die Sonne, Und tausendfacher Blumenduft Erfüllt das Herz mit Wonne! Dann kommen all' die Vögelein Herbei mit leichten Schwingen, Um ihre lust'gen Melodei'n Laut jubelnd drein zu singen. Es neigt der Baum sein grünes Dach Mit heimlich sanftem Rauschen, Und gleich den Blumen an dem Bach, Möcht' er den Liedern lauschen! Fürwahr, ein frischer, froher Sang An waldumkränzter Quelle Ertönt wie ferner Glockenklang Aus stiller Waldkapelle. Mit Andacht füllet sich die Brust, Das Herz möcht' fast zerspringen: O wunderselig ist die Lust, Im grünen Wald zu singen!
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- possibly by August Ferdinand Meyer (1811 - 1894) [author's text not yet checked against a primary source]
- possibly by Josef Seiler (1823 - 1877) [author's text not yet checked against a primary source]
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