by Karl Gottfried von Leitner (1800 - 1890)
Gar fröhlich kann ich scheiden
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Language: German (Deutsch)
Gar fröhlich kann ich scheiden, Ich hätt' es nicht gemeint; Die Trennung bringt sonst Leiden, Doch fröhlich kann ich scheiden: Sie hat um mich geweint. Wie trag' ich dieß Entzücken In stummer Brust vereint? Es will mich fast erdrücken, Wie trag' ich dieß Entzücken? Sie hat um mich geweint! Ihr Alpen, See'n und Auen, Du Mond, der sie bescheint, Euch will ich mich vertrauen: Ihr Alpen, See'n und Auen! Sie hat um mich geweint. Und sterb' ich in der Fremde, Mir dünkt nicht fürchterlich Der Schlaf im Leichenhemde; Denn, sterb' ich in der Fremde, So weint sie wohl um mich.
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Carl Gottfried Ritter von Leitner. Wien, gedruckt bey J. P. Sollinger. 1825, pages 154-155; with Gedichte von Karl Gottfried Ritter v. Leitner. Zweite sehr vermehrte Auflage. Hannover. Victor Lohse. 1857, page 97; and with Huldigung den Frauen. Ein neues Taschenbuch von J. F. Castelli, für das Jahr 1824. Leipzig, im Industrie-Comptoir, pages 199-200 (here as the first of Drei Liebeslieder).
Note: Schubert adds a repetition of stanza 1 at the end of the poem (with "Drum fröhlich ..." instead of "Gar fröhlich ...").
Text Authorship:
- by Karl Gottfried von Leitner (1800 - 1890), "Fröhliches Scheiden", written 1821, first published 1824 [author's text checked 2 times against a primary source]
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