Der Himmel ist so dunkel, schwarz wie ein Totenzelt, kein munter Sterngefunkel blickt Freude auf die Welt. Und bis an mein e Seele schleicht Nacht und Öde sich; nur drinnen ist es helle, da strahlt's: Er liebet dich! Er ist von mir gegangen, zieht weiter fort und fort; kein Blick kann hergelangen, kein liebevolles Wort. Kein Gruß darf zu mir dringen, stumm ist die Welt für mich, nur ein's hör' ich erklingen, das tönt: Er liebet dich! Der Hoffnung ist zerschlagen ihr Fittich schnell und leicht, drum darf sie nicht mehr wagen den Flug ins Zukunftsreich. Für ihrer Flügel Wunden zeigt nur ein Balsam sich; an dem mag sie gesunden, der heißt: Er liebet dich!
Vier Lieder , opus 42
by Friedrich Wilhelm Kücken (1810 - 1882)
3. Drei Worte
Language: German (Deutsch)
4. Kitty  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Den Tag den hab ich so himmlisch verbracht, Den Abend verbracht ich so göttlich, Der Wein war gut und Kitty war schön, Und das Herz war unersättlich. Die roten Lippen die küßten so wild, So stürmisch, so sinneverwirrend; Die braunen Augen schauten mich an So zärtlich, so knisternd, so girrend. Das hielt mich umschlungen, und nur mit List Konnt ich entschlüpfen am Ende. Ich hatte in ihrem eigenen Haar Ihr festgebunden die Hände.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), appears in Nachgelesene Gedichte 1828-1844 , no. 11
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