Fünf Gesänge für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung

Song Cycle by Julius Janssen

Word count: 327

1. Mein Glück [sung text not yet checked]

Ich schau' in den Abendhimmel hinaus
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

2. Du, mit Strahlen mich begleitend [sung text not yet checked]

Du, mit Strahlen mich begleitend,
Blick', o Mond, von hier zurück!
Dort, nach mir die Arme breitend,
Traurig steht mein süßes Glück.

Sie beneidet deine Strahlen,
Die mit ihrem Freunde gehn.
Laß sie nicht in stummen Qualen
Ohne Trost am Fenster stehn.

Um des Busens heißes Sehnen
Lege du dein kühles Licht;
Die dem Freund geweihten Thränen
Küss' ihr leis vom Angesicht.

Warum willst an Blumen saugen
In der öden Wiesenau?
Sprich mit ihren sanften Augen,
Rede mit der Ros' im Tau!

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Later published as "An den Mond"
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3. Klänge und Schmerzen [sung text not yet checked]

Schmerzen, die dich süß bedrängen, 
  Die sich selber kaum versteh'n,
Läßt dein Herz in süßen Klängen
  In des Abends Lüfte weh'n.

Und sie schweben hin und wieder, 
  Schweben tönend her und hin, 
Lassen in mein Herz sich nieder, 
  Ruh'n und wohnen still darin.

So sind mein nun deine Klänge,
  Mein dein Sehnen und dein Schmerz: 
Dich befreiten die Gesänge,
  Mir zerreißen sie das Herz! 

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4. Die Mainacht [sung text not yet checked]

[Wann]1 der silberne Mond durch die Gesträuche [blinkt]2,
Und sein schlummerndes Licht über den Rasen [streut]3,
  Und die Nachtigall flötet,
    Wandl' ich traurig von Busch zu Busch.

Selig preis' ich dich dann, flötende Nachtigall,
Weil dein Weibchen mit dir wohnet in Einem Nest,
  Ihrem singenden Gatten
    Tausend trauliche Küsse giebt.

[Überhüllet]4 von Laub, girret ein Taubenpaar
Sein Entzücken mir vor; aber ich wende mich,
  Suche [dunklere Schatten]5,
    Und die einsame Thräne rinnt.

Wann, o lächelndes Bild, welches wie Morgenroth
Durch die Seele mir stralt, find' ich auf Erden dich?
  Und die einsame Thräne
    Bebt mir heisser die Wang' herab.

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission
  • CZE Czech (Čeština) (Josef Jaroslav Kalina) , "Májová noc"
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "De meinacht", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , copyright © 2019
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • HEB Hebrew (עברית) (Max Mader) (Tsippora Samberg) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Notte di maggio", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "La notte di maggio", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Alvaro De la Cruz) , "La noche de mayo", copyright © 2005, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)

Confirmed with Gedichte von Ludewig Heinrich Christoph Hölty. Besorgt durch seine Freunde Friederich Leopold Grafen zu Stolberg und Johann Heinrich Voß. Hamburg, bei Carl Ernst Bohn. 1783, page 167; with Poetische Blumenlese Auf das Jahr 1775. Göttingen und Gotha bey Johann Christian Dieterich, pages 210-211; and with Ludwig Christoph Heinrich Hölty's Sämtliche Werke kritisch und chronologisch herausgegeben von Wilhelm Michael, Erster Band, Weimar, Gesellschaft der Bibliophilen, 1914, page 159.

1 Hölty, first edition: "Wenn"
2 Hölty, first edition: "blickt"
3 Hölty, first edition: "geußt"
4 Hölty's manuscript: "Überschattet"
5 Hölty's manuscript: "dunkle Gesträuche"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Peter Rastl [Guest Editor]

5. Einsam um Mitternacht [sung text not yet checked]

Das Reich der Nacht ist aufgethan,
  Des Mondes Zauber wirkt,
Und unabweisbar grinst mich an,
  Was heller Tag verbirgt.

Die Nacht ist nur der Liebe hold, 
  Nicht dem der lieb-los wacht: 
So denk', o Herz, an Lockengold,
  An Wangenrosenpracht! 

Wohl manches Lieb' wähn' ich zu seh'n,
  Manch' süßes Mädchenbild:
Ach, daß so kalt vorbei sie geh'n,
  Verschleiert und verhüllt! 

Es kam mir nie so klar zu Sinn,
  Wie jetzt bei Sternenschein,
Daß ich so ganz unglücklich bin,
  So ganz, so ganz allein! 

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