Liebesleben. Cyklus von 5 Liedern für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung

Song Cycle by Carl Vogler (1874 - 1951)

Word count: 228

1. Zueignung [sung text not yet checked]

Stürzet aus dem Himmelszelte
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

2. Das Herzen geht an [sung text not yet checked]

Ihr Blümlein im Felde
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

3. Schliesse mir die Augen beide [sung text not yet checked]

[Schließe mir]1 die Augen beide
mit den lieben Händen zu;
geht doch alles, was ich leide,
unter deiner Hand zur Ruh.
Und wie leise sich der Schmerz
Well' [um]2 Welle schlafen [leget]3,
[wie]4 der letzte Schlag sich [reget]5,
füllest du mein ganzes Herz.

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  • ENG English (Jakob Kellner) , "Close both my eyes", copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Elisabeth Siekhaus) , "Close both my eyes", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English [singable] (Bertram Kottmann) , "Both my eyes, come, close and cover", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English [singable] (Florence Z. Marshall) , "Come and close my aching eyelids"
  • ENG English (Emily Ezust) , copyright © 2012
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Ferme-moi les deux yeux", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission

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1 Karg-Elert: "Schliess mir du"
2 Wolff: "und"
3 Greger: "legt"
4 Karg-Elert: "wenn"
5 Greger: "regt"

Researcher for this text: Jakob Kellner

4. Ich liebte dich, wie konnt' ich schweigen [sung text not yet checked]

Ich liebte dich, wie konnt' ich schweigen?
Mein tiefst Gemüt lag frei vor dir;
Ich wagt' es, dir mich ganz zu zeigen,
Du aber ließest doch von mir.
 
Doch ach, wie konnt' ich jemals hoffen,
Du würdest ruhn an meiner Brust,
Die selbst nach allen Stürmen offen,
Von keinem Frieden je gewußt?
 
Ich liebte Dich -- ich darf es sagen!
Ich hoffte -- und mit welchem Schmerz!
Ich hab' den Muth mich anzuklagen;
O, unaussprechlich litt mein Herz!
 
Leb' wohl und mög' dich Gott bewahren,
Auch ein Atom nur jener Gluth,
Die mich verzehrte, zu erfahren;
Nur mein Herz dulde, bis es ruht!

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

5. Wegewart [sung text not yet checked]

Es wartet ein bleiches Jungfräulein
Den Tag und die dunkle Nacht allein
Auf ihren Herzliebsten am Wege,
    Wegewart! Wegewart!

Sie spricht: Und wenn ich hier Wurzeln schlag
Und warten soll bis zum jüngsten Tag,
Ich warte auf ihn am Wege,
    Wegewart! Wegewart!

Vergessen hat sie der wilde Knab',
Und wo sie gewartet, da fand sie ihr Grab,
Ein Blümelein sprießet am Wege,
    Wegewart! Wegewart!

Der Sommer kommt und der Sommer geht,
Der Herbstwind über die Haide [weht]1,
Das Blümlein wartet am Wege,
    Wegewart! Wegewart!

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Der Wilde Jäger. Eine Waidmannsmär von Julius Wolff, Berlin: G. Grote’sche Verlagsbuchhandlung, 1879, pages 65-66.

1 Reinecke : “geht” (might be a typo; check Reinecke score)

Research team for this text: Peter Donderwinkel , Sharon Krebs [Guest Editor]