Drei Lieder für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung

Song Cycle by Julius P. Peiser

Word count: 203

1. Du und der Frühling [sung text not yet checked]

Der Schnee zerrinnt,
Der Mai beginnt,
[Die]1 Blüten keimen 
[Auf]2 Gartenbäumen,
Und Vogelschall
Tönt überall.

Pflückt einen Kranz,
Und haltet Tanz
Auf grünen Auen, 
Ihr schönen Frauen, 
Wo [junge]3 Main 
Uns Kühlung streun.

Wer weiß, wie bald
Die Klocke schallt,
Da wir des Maien 
Uns nicht mehr freuen:
Wer weiß, wie bald
Die Klocke schallt!

Drum werdet froh! 
Gott will es so,
Der uns dies Leben
Zur Lust gegeben! 
Genießt der Zeit, 
Die Gott verleiht!

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2019, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Malcolm Wren) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Si scioglie la neve", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Gedichte von Ludewig Heinrich Christoph Hölty. Besorgt durch seine Freunde Friederich Leopold Grafen zu Stolberg und Johann Heinrich Voß. Hamburg, bei Carl Ernst Bohn. 1783, pages 65-66; and with Gedichte von Ludewig Heinrich Christoph Hölty. Neu besorgt und vermehrt von Johann Heinrich Voss. Hamburg, bei Carl Ernst Bohn. 1804, pages 166-167.

This is Hölty's poem in its version posthumously printed in the editions edited by Voß. Hölty's original version differs in several verses (see below).

Note: Modern spelling would change "Klocke" to "Glocke".

1 Mendelssohn: "Und"
2 Hölty (1804 edition), and Schubert: "Den"
3 Mendelssohn: "grüne"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Peter Rastl [Guest Editor]

2. Du fühlst die Wonne nicht [sung text not yet checked]

Du fühlst die Wonne nicht,
Welche der Frühling bringet,
Wenn mir im Dämmerlicht 
Wieder die Nachtigall singet.

Da ahnst die Klage nie,
Die mir im Herzen wohnet;
Das stille Sehnen nie, 
Was mich mit Schmerzen lohnet.

Kennst nie die heiße Glut, 
Nie das geheime Verlangen;
Siehst meiner Thränen Fluth 
Nie an den Wimpern hangen.

O liebe, liebe mich,
Wunderlich liebliches Wesen! 
Ich kann ja nur durch Dich,
Einzig durch dich genesen.

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Frühling ist da [sung text not yet checked]

Bächlein zum [Bache]1 schwoll, 
Jauchzender Freude voll, 
Über das Felsgestein
Springt er in's Thal hinein: 
  Frühling ist da! 

Vöglein im grünen Thal 
Wissen's schon allzumal,
Rufen ihm jubelnd zu:
Lüftchen komm eh'r als du,
  Frühling ist da! 

Träumendes Herz, erfährst 
Du es nicht allererst? 
Blüthe von Lust und Glanz,
Öffne dich klar und ganz,
  Frühling ist da!

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1 Peise: "Thal"; further changes may exist not shown above.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]