Schwarz und Stern: for soprano, chamber ensemble and choir

by Christa Marie Emerson

1. Weltflucht [sung text not yet checked]

Ich will in das Grenzenlose
  Zu mir zurück,
Schon blüht die Herbstzeitlose
  Meiner Seele,
Vielleicht -- ists schon zu spät zurück.
O, ich sterbe unter Euch!
Da Ihr mich erstickt mit Euch.
Fäden möchte ich um mich ziehen --
Wirrwarr endend!
  Beirrend,
Euch verwirrend,
  Um zu entfliehn
    Meinwärts!

Authorship:

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Gary Bachlund) , "Withdrawal from the world", written 2010, copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Fuite du monde", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Karl Bellenberg [Guest Editor]

2. Chaos [sung text not yet checked]

Die Sterne fliehen schreckensbleich
Vom Himmel meiner Einsamkeit,
Und das schwarze Auge der Mitternacht
Starrt näher und näher.

Ich finde mich nicht wieder
In dieser Todverlassenheit!
Mir ist: ich lieg’ von mir weltenweit
Zwischen grauer Nacht der Urangst ...

Ich wollte, ein Schmerzen rege sich
Und stürze mich grausam nieder
Und riss mich jäh an mich!
Und es lege eine Schöpferlust
Mich wieder in meine Heimat
   Unter der Mutterbrust.

Meine Mutterheimat ist seeleleer,
Es blühen dort keine Rosen
Im warmen Odem mehr. –
.... Möcht’ einen Herzallerliebsten haben!
Und mich in seinem Fleisch vergraben.

Authorship:

See other settings of this text.

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Karl Bellenberg [Guest Editor]

3. Giselheer dem Heiden [sung text not yet checked]

Ich weine --
Meine Träume fallen in die Welt.

In meine Dunkelheit
Wagt sich kein Hirte.

Meine Augen zeigen nicht den Weg
Wie die Sterne.

Immer bettle ich vor deine Seele;
Weißt du das?

Wär ich doch blind --
Dächte dann, ich läg in deinem Leib.

Alle Blüten täte ich
Zu deinem Blut.

Ich bin viel reich,
Niemandwer kann mich pflücken,

Oder meine aben tragen
Heim.

Ich will dich ganz zart mich lehren,
Schon weißt du mich zu nennen.

Sieh meine Farben,
Schwarz und stern

Und mag den kühlen Tag nicht,
Der hat ein Glasauge.

Alles is tot,
Nur du und ich nicht.

Authorship:

See other settings of this text.

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Pierre Mathé [Guest Editor] , Karl Bellenberg [Guest Editor]
Total word count: 241