Ich lasse die Augen wanken Nach dir wohl aus und ein, Ich küsse dich oft in Gedanken, Herzallerliebste mein! Ich mache manche Meile, Bei der mein Schritt nicht klingt, Ich schreibe manche Zeile, Die dir kein Bote bringt. Die Blumen möcht' ich fragen: Was blüht ihr hier am Weg? Zu dir möcht' ich sie tragen Auch über den schmalsten Steg. Dem Wind bestell' ich Grüße Und Wünsche dem Abendstern, Sehnsucht hat hundert Füße Und bleibt doch ewig fern.
Lieder der Liebe, op. 35
by Josef Gauby (1851 - 1932)
1. Ich lasse die Augen wanken  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Text Authorship:
- by Julius Wolff (1834 - 1910), "Ich lasse die Augen wanken", appears in Singuf: Rattenfängerlieder, first published 1881
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]2. Ohne Wandel
Language: German (Deutsch)
Ob herbstlich Blätter fallen
. . . . . . . . . .
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3. Am Bache  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Ich hab' mich ganz [an]1 dich verloren, Und wo ich gehen mag und sein: Auf stiller Flur, im Lärm der Toren, Auf allen Wegen bin ich dein! Ich seh' den Abend und den Morgen Nur mehr im Schimmer deines Blicks; Du bist die Fülle meiner Sorgen, Du bist die Fülle meines Glücks! Ich ward wohl ganz ein Weltversäumer Und fließt die Zeit doch wie der Bach; Die Woge ruft: Wach' auf, du Träumer! Doch nimmer, nimmer werd' ich wach.
Text Authorship:
- by Karl Stieler (1842 - 1885), "Am Bache", appears in Wanderzeit. Ein Liederbuch, in 2. Im Grünen, first published 1882
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