Drei Lieder

Song Cycle by Joseph Pache

Word count: 174

1. Es ragt ins Meer der Runenstein [sung text not yet checked]

Es ragt ins Meer der Runenstein,
da sitz' ich mit meinen Träumen.
Es pfeift der Wind, die Möwen schrein,
die Wellen, die wandern und schäumen.

Ich habe geliebt manch schönes Kind
und manchen guten Gesellen -
Wo sind [sie]1 hin? Es pfeift der Wind,
es schäumen und wandern die Wellen.

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1 Bretan: "die"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

2. Meine Mutter hat's gewollt [sung text not yet checked]

Meine Mutter hat's gewollt,
Den andern ich nehmen sollt;
Was ich zuvor besessen,
Mein Herz sollt es vergessen;
Das hat es nicht gewollt.

Meine Mutter klag ich an,
Sie hat nicht wohlgetan;
Was sonst in Ehren stünde,
Nun ist es worden Sünde.
Was fang ich an?

Für all mein' Stolz und Freud
Gewonnen hab ich Leid.
Ach, wär das nicht geschehen,
Ach, könnt ich betteln gehen
Über die braune Heid!

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3. Die Möwe [sung text checked 1 time]

Am öden Dünenstrand über dem brausenden Meer
fliegt eine weisse Möve einsam und klagend einher.
Das ist eine arme Seele, die einsam in irrender Flucht
das Meer und Himmel und Erde nach einer Seele durchsucht;
ich höre die klagenden Rufe, starrend auf's dunkle Meer,
ach, Möve, weisse Möve, mein Herz gleicht dir so sehr!

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Researcher for this text: Peter Donderwinkel