German (Deutsch) translations of Drei Lieder für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung, opus 14
by Alfred Steinmann (flourished c1884-1906)
Geht es dir auch wie mir, Daß du nicht schlafen kannst? Daß du die ganze Nacht Süße Gedanken bannst? Und doch am Morgen sind Sie nicht gebannt! Du streifst umsonst die Stirn Mit weißer Hand! Du bist nicht mehr daheim, Bist anderswo; Du weißt, es sollt' nicht sein - Und doch ist's so! Mir ist das Herz verzehrt Vom Fieberhauch - Geht es dir auch wie mir? Verzehrt's dich auch?
Text Authorship:
- by Karl Stieler (1842 - 1885), "Geht es dir auch wie mir?", appears in Wanderzeit. Ein Liederbuch, in 4. Nachtgesänge
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Immer trüber, immer trüber Zieht's am Himmelsbogen her: Graue Wolken dumpf und schwer! Doch die Wolken zieh'n vorüber. In's beglückte Thal hernieder Fließt das goldne Sonnenlicht . . . Armes Herz, o hoffe nicht! Deine Sonne kehrt nicht wieder.
Text Authorship:
- by Ernst Eckstein (1845 - 1900), "Verloren", appears in In Moll und Dur, in 1. Erste Abtheilung
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Confirmed with Ernst Eckstein, In Moll und Dur, Leipzig: Verlag von Johann Friedrich Hartknoch, 1877, page 22.
Trocknet nicht, trocknet nicht, Thränen der ewigen Liebe! Ach! nur dem halbgetrockneten Auge [Wie öde, wie todt die Welt ihm erscheint]1! Trocknet nicht, trocknet nicht, [Thränen unglücklicher Liebe!]2
Text Authorship:
- by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Wonne der Wehmuth", written 1775, first published 1789
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View original text (without footnotes)Confirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band, Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cottaschen Buchhandlung, 1827, page 108; and with Goethe's Schriften, Achter Band, Leipzig, bey Georg Joachim Göschen, 1789, page 151.
1 Howe: "Wie öde, wie todt die Welt ihm erscheinet" ; Randhartinger: "Wie öde, wie tief die Welt ihm erscheint! / Wie öde, wie tot die Welt ihm erscheint" (note the use of "tief" in the first repetition of this line)2 Randhartinger : "Tränen der ewigen Liebe!" (the second line is used instead of the last)