German (Deutsch) translations of Fünf Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte, opus 11
by Julius Schäffer (1823 - 1902)
Ich geh nicht allein, mein feines Lieb, Du mußt mit mir wandern Nach der lieben, alten, schaurigen Klause, In dem trüben, kalten, traurigen Hause, Wo meine Mutter am Eingang kaurt Und auf des Sohnes Heimkehr laurt. "Laß ab von mir, du finstrer Mann! Wer hat dich gerufen? Dein Odem glüht, deine Hand ist Eis, Dein Auge sprüht, deine Wang ist weiß; - Ich aber will mich lustig freun An Rosenduft und Sonnenschein." Laß duften die Rosen, laß scheinen die Sonn, Mein süßes Liebchen! Wirf um den weiten, weißwallenden Schleier, Und greif in die Saiten der schallenden Leier, Und singe ein Hochzeitslied dabei; Der Nachtwind pfeift die Melodei.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), "Die Heimführung", appears in Buch der Lieder, in Junge Leiden, in Romanzen, no. 8
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Blick auf, blick' nieder
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Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht, Es fiel auf die [zarten]1 Blaublümelein: Sie sind verwelket, [verdorret]2. Ein Jüngling hatte ein Mädchen lieb, Sie flohen heimlich [von]3 Hause fort, Es [wußt']4 weder Vater noch Mutter. Sie sind gewandert hin und her, Sie haben gehabt weder Glück noch Stern, Sie sind [verdorben, gestorben]5.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Neue Gedichte, in Verschiedene, in Tragödie, no. 2 [an adaptation]
Based on:
- a text in German (Deutsch) from Volkslieder (Folksongs) , "Blaublümelein", collected by Arnim and Brentano
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View original text (without footnotes)Confirmed with Neue Gedichte von Heinrich Heine, Zehnte Auflage, Hamburg, Hoffmann und Campe, 1871, page 151. Below the number at the top of the text are the following words: "(Dieses ist ein wirkliches Volkslied, welches ich am Rheine gehört.)" which can be translated "This is a real folksong that I heard on the Rhein". See also Backer-Grøndahl's song, which uses some of this text.
1 Hiller, Mendelssohn: "bunten"2 Griffes, Walter, Stanford: "verdorrt"
3 Rubinstein: "vom"
4 Hermann, Hiller: "wusst's"
5 Hiller, Mendelssohn, C. Schumann: "gestorben, verdorben"
Ja, mich rührt dein Angesicht, Und dein Herz, das liebevolle, Aber Mädchen, glaube nicht, Daß ich dich besitzen wolle. Kamst mir durch die Seele wie Ein süßholdes Lied gedrungen, Aber wie die Melodie, Mußt du wieder sein verklungen. Meine Freuden starben mir In der Brust, bestürmt, gespalten, An den Bahren könnten wir Nur mit Grauen Hochzeit halten. Und ein trüber Lebensgang Führte mich an steile Ränder, Kind, mir würde um dich bang, Flieh, es krachen die Geländer!
Welches Drängen, welches Treiben
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