German (Deutsch) translations of Zwei zweistimmige Lieder für Sopran und Alt mit Pianoforte, opus 32
by Richard Ferdinand Wüerst (1824 - 1881)
1. Nach diesen trüben Tagen  [sung text not yet checked]
by Richard Ferdinand Wüerst (1824 - 1881), "Nach diesen trüben Tagen", op. 32 (Zwei zweistimmige Lieder für Sopran und Alt mit Pianoforte) no. 1, published 1860 [ vocal duet for soprano and alto with piano ], Berlin, Bahn
Language: German (Deutsch)
Nach diesen trüben Tagen, Wie ist so hell das Feld! Zerrißne Wolken tragen Die Trauer aus der Welt. Und Keim und Knospe mühet Sich an das Licht hervor, Und manche Blume blühet Zum Himmel still empor. Ja auch so gar die Eichen Und Reben werden grün! O Herz, das sei dein [Zeichen! Herz, werde]1 froh und kühn!
Text Authorship:
- by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874), "Frühlings-Ankunft", written 1827, appears in Lyrische Gedichte, in Dichterleben, in Jugend und Mannesjahre
See other settings of this text.
View original text (without footnotes)1 Schumann: "Zeichen,/ Werde"
by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874)
2. Es war ein Knabe gezogen
by Richard Ferdinand Wüerst (1824 - 1881), "Es war ein Knabe gezogen", op. 32 (Zwei zweistimmige Lieder für Sopran und Alt mit Pianoforte) no. 2, published 1860 [ vocal duet for soprano and alto with piano ], Berlin, Bahn
Language: German (Deutsch)
Es war ein Knabe gezogen
Wohl in die Welt hinaus,
Und ob ihm sein Schatz auch gewogen,
Das Glück, das Glück war aus.
Er wanderte weit
In Sommerzeit
Wenn am Walde die Rosen blühn.
"Was bist du so hoch geboren,
Und ich nur ein armer Knab'?
Die Liebe, die Lieb' ist verloren,
Die Welt ist leer wie ein Grab!
Was soll mir mein Leid
Die Sommerzeit
Wenn am Walde die Rosen blühn!"
Das Mägdlein barg seine Klagen
Im stillen Kämmerlein,
Und durfte sie's Keinem sagen,
Sie hoffte jahraus, jahrein.
Sah über die Haid'
In Sommerzeit,
Wenn am Walde die Rosen blühn.
Es kam ein Reiter geflogen,
Seine Locken wehten im Wind,
Und bist du mir heut' noch gewogen,
Herzallerliebstes Kind?
Vergiß dein Leid
In Sommerzeit,
Wenn am Walde die Rosen blühn!
Er hielt sie in seinen Armen,
Ihr Herz in Wonne schlug,
Und hatte die Welt nicht Erbarmen,
Die Liebe war stark genug!
Und sie lachten Beid'
Wie die Sommerzeit,
Wenn am Walde die Rosen blüh'n!
Text Authorship:
- by Otto Roquette (1824 - 1896), no title, appears in Hans Haidekuckuck, in 7. Die Nachbarsgärten, Berlin: Verlag von Heinrich Schindler, first published 1855
See other settings of this text.
by Otto Roquette (1824 - 1896)