Faust im Studierzimmer

Set by Conradin Kreutzer (1780 - 1849), "Faust im Studierzimmer", 1820 [ voice and piano ], from Gesänge aus Goethe's Faust, no. 5, an edition from 1836 is mentioned by Hofmeister, published Wien, Trentsensky  [sung text checked 1 time]

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Faust
 Verlassen hab' ich Feld und Auen,
 Die eine tiefe Nacht bedeckt,
 Mit ahndungsvollem heil'gem Grauen
 In uns die bessre Seele weckt.
 Entschlafen sind nun wilde Triebe,
 Mit jedem ungestümen Thun;
 Es reget sich die Menschenliebe,
 Die Liebe Gottes regt sich nun.

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]


Ach, wenn in unsrer engen Zelle
Die Lampe freundlich wieder brennt,
Dann wird's in unserm Busen helle,
Im Herzen, das sich selber kennt.
Vernunft fängt wieder an zu sprechen,
Und Hoffnung wieder an zu blühn;
Man sehnt sich nach des Lebens Bächen,
Ach! Nach des Lebens Quelle hin.

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