by Wilhelm Müller (1794 - 1827)
Mit dem grünen Lautenbande
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
»Schad' um das schöne grüne Band, Daß es verbleicht hier an der Wand, Ich hab' das Grün so gern!« So sprachst du, Liebchen, heut zu mir; Gleich knüpf' ich's ab und send' es dir: Nun hab' das Grüne gern! Ist auch dein ganzer Liebster weiß, Soll Grün doch haben seinen Preis, Und ich auch hab' es gern. Weil unsre Lieb' ist immergrün, Weil grün der Hoffnung Fernen blühn, Drum haben wir es gern. Nun schlingst du in die Locken dein Das grüne Band gefällig ein, Du hast ja's Grün so gern. Dann weiß ich, wo die Hoffnung wohnt, Dann weiß ich, wo die Liebe thront, Dann hab' ich's Grün erst gern.
View text with all available footnotes
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Peter Rastl [Guest Editor]
Confirmed with Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Herausgegeben von Wilhelm Müller. Erstes Bändchen. Zweite Auflage. Deßau 1826. Bei Christian Georg Ackermann, page 29; and with Sieben und siebzig Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Herausgegeben von Wilhelm Müller. Dessau, 1821. Bei Christian Georg Ackermann, page 30.
Text Authorship:
- by Wilhelm Müller (1794 - 1827), "Mit dem grünen Lautenbande", appears in Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten 1, in Die schöne Müllerin, no. 15, first published 1821 [author's text checked 2 times against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Peter Rastl [Guest Editor]
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 18
Word count: 116