by Wilhelm Müller (1794 - 1827)
In die tiefsten Felsengründe
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
In die tiefsten Felsengründe Lockte mich ein Irrlicht hin: Wie ich einen Ausgang finde, Liegt nicht schwer mir in dem Sinn. Bin gewohnt das irre Gehen, 'S führt ja jeder Weg zum Ziel: Unsre Freuden, unsre Wehen, Alles eines Irrlichts Spiel! Durch des Bergstroms trockne Rinnen Wind' ich ruhig mich hinab - Jeder Strom wird's Meer gewinnen, Jedes Leiden auch ein Grab.
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Herausgegeben von Wilhelm Müller. Zweites Bändchen. Deßau 1824. Bei Christian Georg Ackermann, page 99; and with Urania. Taschenbuch auf das Jahr 1823. Neue Folge, fünfter Jahrgang. Leipzig: F. A. Brockhaus. 1823, page 219.
First published in Urania (see above) as no. 9 of Wanderlieder von Wilhelm Müller. Die Winterreise. In 12 Liedern.
Text Authorship:
- by Wilhelm Müller (1794 - 1827), "Das Irrlicht", written 1821-22, appears in Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten 2, in Die Winterreise, no. 18, first published 1823 [author's text checked 2 times against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Ofer Sheinberg , Peter Rastl [Guest Editor]
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 12
Word count: 64